St. Georgen
St. Georgen ist ein Stadtteil von
Bayreuth. Er wurde unter Markgraf Georg Wilhelm 1702 als ursprünglich
eigenständige Stadt St. Georgen am See planmäßig und im barocken Stil streng
symmetrisch angelegt. Auch hier findet man Felsengänge.

Wenn man die Brandenburger Str. hochfährt findet man zur linken eine zugemauerte
Tür. Es handelt sich hierbei um keinen Zugang in ein Katakombensystem.Links ein
Bild von Anfang 2000, das mittlere und das rechte Bild sind aus dem Jahr 2007.
Hier steht ein Lüftungsschacht in der nähe des Brunnens im Zentrum von St.
Georgen.
In den Kellerräumen des Auktionshauses ”Boltz”.
hat der Bayreuther Künstler Wo Sarazen alias Werner Baumann seine Skulpturen
ausgestellt.
Der Künstler formte seine Objekte, vorwiegend aus Eisen, die in den
elektrifizierten Gewölben magisch zur Geltung gelangen. Es dürfte das einzige
Museum in der Welt sein, in dem die ausgestellten Objekte weder gehegt noch
gepflegt werden, sondern im Laufe der Jahre ihrem natürlichen Verfall entgegen
gehen. Das Geheimnis um Leben und Vergänglichkeit findet hier eine hohe Deutung,
so der Künstler..

Diesen Eingang ist in der Nähe des Lüftungsschachtes. (Weg zum Friedhof) Links
eine Aufnahme aus dem Jahr 2001, rechts aus 2002.
Das ist die Kellerstraße von zwei Seiten her aufgenommen. Unter ihr verlaufen
zum Teil die Felsengänge.

Eindrücke von St. Georgen. Das erste Bild zeigt die Abbiegung zur Kellerstr., das
zweite Bild den Berg hinauf ins Zentrum des Stadtteils. Im dritten Bild wurde
kenntlich gemacht, in welchem Bereich die Gänge liegen. (Rechts von der Straße)
Das Bild unten rechts zeigt die Gaststätte zum Brandenburger.
Im “Kellerhof”, parallel zur Kellerstraße, findet man sehr viele Eingänge. Wer
hätte gedacht, daß z.B. ein Zugang durch die Garage möglich ist?

Die Apothekerin konnte sich bei meinem Besuch damals nicht erinnern, daß es
unter ihrem Gebäude Gänge gibt.
Gegenüber findet man eine Kellertüre und noch ein wenig weiter nach rechts ist
die Firma von Willi Preiss.
Dort gibt es ebenfalls ein kleines Gangsystem.
Das
letzte Photo wurde zu dem Zeitpunkt aufgenommen, als gerade das Pförtnerhäuschen
der ehemaligen "Roseschen Zuckerfabrik" abgerissen worden war und damit begonnen
wurde, das Grundstück Brandenburger Straße 34 neu zu bebauen. Noch heute steht
auf diesem Gelände ein Mehrfamilienhaus im Rohbau, an dem sich die Fa. Helmut
Kaupper in den 90er Jahren versucht hatte.
Das Bild zeigt die linke Grundstückgrenze zur benachbarten "36", dem Anwesen "Wo
Sarazen", welcher ein Verrottungsmuseum eingerichtet hat. Durch den Bau dieses
Mehrfamilienhauses und den damit verbundenen Ausschachtungen für die Tiefgarage
ist ein in den Karten von 1944 nicht eingezeichnetes Kellersystem total zerstört
worden. Es
war von dem Gangsystem Rose / Wo Sarazen / Stiftskirche/ Stuckberg aus zuletzt
nicht mehr zugänglich, hatte jedoch mehrere Berührpunkte über verschiedene
Gänge.
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